GLADE MICHEL WIRTZ begleitet Genehmigung durch das Bundeskartellamt für Weiterentwicklung des Online-Bezahlsystems giropay

Skyline mit Illustration

24. März 2022

Das Kartellrechtsteam von GLADE MICHEL WIRTZ hat für den Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB), den Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR), den Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands e.V. (VÖB), den Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V. (DSGV), die Commerzbank AG, die Deutsche Bank AG und die DZ BANK AG die Genehmigung der Weiterentwicklung ihres gemeinsamen Online-Bezahlverfahrens "giropay" durch das Bundeskartellamt federführend begleitet.

GLADE MICHEL WIRTZ agiert seit 2019 als Counsel-to-the-Project für den kartellrechtlichen Workstream des Projekts #dk. Dieses ist darauf gerichtet, ein einheitliches, digitales Bezahlverfahren für die deutschen Banken und Sparkassen unter der einheitlichen Marke giropay erfolgreich am Markt zu etablieren. Dabei soll giropay als nationale Alternative zu Bezahlsystemen wie Apple Pay, Google Pay, Paypal oder auch den großen Kreditkartenanbietern Mastercard oder VISA im Wettbewerb etabliert werden. Das Mandat umfasst insbesondere die Koordinierung und Abstimmung der komplexen kartellrechtlichen und ökonomische Fragen mit dem Bundeskartellamt, teilweise unter Einbeziehung ökonomischer Berater.

In einem ersten Schritt hatte das Bundeskartellamt im Dezember 2020 die Zusammenführung der bisherigen Online-Bezahlverfahren paydirekt, giropay und Kwitt unter der einheitlichen Marke giropay genehmigt. Die nunmehr zweite Projektphase wurde vom Bundeskartellamt im März 2022 genehmigt. Mit ihr geht vor allem eine Zentralisierung des Geschäfts- und Entgeltmodells bei der für die Projektbeteiligten am Markt agierenden paydirekt GmbH sowie die Integration der digitalen girocard im E-Commerce zur Autorisierung von Zahlungen über giropay einher. 

Mit der Entscheidung des Bundeskartellamts steht der deutschen Kreditwirtschaft nun die geplante Weiterentwicklung ihres Zahlungssystems offen. Insbesondere mit der Integration der digitalen girocard in giropay wird ein modernes nationales Online-Bezahlverfahren den Markt bereichern sowie eine leistungsfähige Alternative für Verbraucher und Händler zu Angeboten internationaler Konzerne entstehen.

Beratende Rechtsanwälte

GLADE MICHEL WIRTZ (Düsseldorf):

Dr. Silke Möller, Dr. Markus Wirtz; Associates: Dr. Max Schulz, Dr. Simon Weise(alle Kartellrecht)

GLADE MICHEL WIRTZ hat in diesem Vorhaben mit den Ökonomen von E.CA Economics (Berlin) zusammengearbeitet:

Dr. Hans W. Friederiszick, Alia Schweiger

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Über GLADE MICHEL WIRTZ

GLADE MICHEL WIRTZ ist mit derzeit rund 30 Anwältinnen und Anwälten und insgesamt ca. 60 juristischen und nicht-juristischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf die Kernbereiche Corporate und Competition sowie die Beratungsfelder M&A, Litigation und Compliance spezialisiert. Als fokussierte Boutique-Kanzlei berät GLADE MICHEL WIRTZ Unternehmen aus DAX, MDAX oder TecDAX, mittelständische Unternehmen, sowie ausländische, weltweit tätige Konzerne und Investoren national und international im Kapital- und Personengesellschaftsrecht, bei Unternehmenskäufen und -zusammenschlüssen, zu Restrukturierungen, in Kartellbußgeld- und Fusionskontrollverfahren sowie zu Compliance-Fragen. Im Bereich Litigation liegt der Fokus insbesondere auf der Lösung von gesellschaftsrechtlichen, kapitalmarktrechtlichen und kartellrechtlichen Konflikten.

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